Zum Schmunzeln und Nachdenken
(aus der privaten Sammlung von Rahul Peter Das)

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Menschliches

If anything can go wrong, it will.
Murphy's Law

There is no job so simple that it cannot be done wrong.

Perrussel's Law

L'enfer, c'est les autres.

Jean-Paul Sartre

Modesty is a vastly overrated virtue.

John Kenneth Galbraith

Das Leben ist interessant, wenn man die Zeit dazu hat.

Piet Klocke

Treffen sich zwei emigrierte Dackel in New York auf der 5th Avenue. Sagt der eine zum andern: "Waißt', in Wien, net wahr, da waren wir Bernhardiner."

Das Fleisch ist schuld am Sündenfall,
Das Fett dämpft den Zusammenprall.

Markus Werner

Livet forstås baglæns – men må leves forlæns. (Das Leben kann nur rückwärts verstanden werden, aber es muß vorwärts gelebt werden.)

Søren Kierkegaard

Ordnung(en)

Chaos is found in greatest abundance wherever order is being sought. It always defeats order, because it is better organised.
Terry Pratchett
Interesting Times

Im Grunde genommen sind die meisten Probleme schnell gemacht.

Piet Klocke

Wenige kluge Gesetze machen ein Volk glücklich; viele Gesetze erschweren die Rechtsprechung, und das aus dem gleichen Grund, weshalb ein guter Arzt seine Kranken nicht mit Medikamenten überhäuft. Der kluge Gesetzgeber überlastet das Volk nicht mit überflüssigen Gesetzen: zu viele Heilmittel stören einander und verhindern wechselseitig ihre Wirkung; zu viele Gesetze werden zu einem Labyrinth, in dem sich die Rechtsgelehrten verirren.
Bei den Römern vervielfachten sich die Gesetze, wenn es zu häufigen Umstürzen kam; jeder vom Ehrgeiz Besessene, der sich vom Glück begünstigt empfand, machte sich zum Gesetzgeber. Dieses Durcheinander hielt, wie wir schon gesagt haben, bis zur Zeit des Augustus an, der alle diese ungerechten Verfügungen aufhob und die alten Gesetze wieder zur Geltung brachte.
In Frankreich wuchs die Zahl der Gesetze, als die Franken mit der Eroberung dieses Landes ihre eigenen einführten; Ludwig IX. hegte den Plan, alle Gesetze zu einer Einheit zusammenzufassen und in seinem Reich, wie er selbst gesagt hat, einheitlichen Gesetzen, einheitlichen Gewichten und einheitlichen Maßen Geltung zu verschaffen.
Es gibt zahlreiche Gesetze, an denen Menschen hängen, weil sie zumeist Gewohnheitstiere sind. ...
Friedrich II. von Preußen
Schriften und Briefe, Leipzig (Reclam) 1987, S. 151

Erster Löwe: "Komisch, ich kriege täglich frisches Fleisch und du immer nur Bananen."
Zweiter Löwe: "Typisch für diese verdammte Bürokratie: Ich sitz' nämlich auf der Planstelle für einen Affen."

Nothing matters very much, and very few things matter at all.

Lord Balfour's Contention

Chrysler managers thrived on spotting opportunities and going for them, if necessary chucking previous plans as if they were gum wrappers. And there they were, trapped in Stuttgart's planning hell, bristling at being constantly reminded what to do. ... Steve Harris, Chrysler's former communications chief who defected to General Motors in February, says the Germans played literally by the book — theirs. "You'd go into a meeting and have to turn to Volume 7, Section 42, page 597," he recalls. "The Germans pride themselves on analytical research that produces a plan, while the American way is to try for the impossible and keep coming up with new ideas to make it happen."
Time, May 24, 1999

Work expands so as to fill the time available for its completion.

Parkinson's Law

The one who says it cannot be done should never interrupt the one who is doing it.
The Roman Rule

Dem Deutschen fehlt es, mit wenigen Ausnahmen, an Fähigkeit zu allem, wozu Gewandtheit und Geschicklichkeit erfordert werden. Alles beunruhigt ihn, macht ihn verlegen, er bedarf ebensosehr der Methode im Handeln als der Unabhängigkeit im Denken. Der Franzose hingegen betrachtet die Handlungen mit der Freiheit der Kunst und die Ideen mit der Knechtschaft der Gewohnheit. Die Deutschen, die sich dem Joche der Regeln in der Literatur nicht unterwerfen können, möchten, daß im Leben ihnen alles vorgezeichnet würde. Sie verstehen sich nicht darauf , mit den Menschen zu verhandeln, und je weniger man ihnen Gelegenheit gibt, sich bei sich selbst Rats zu erholen, desto mehr ist man ihnen willkommen.
A.L.G. Baronin von Staël-Holstein
Deutschland und die Sitten der Deutschen


Erst hatte das Matriarchat das Sagen, dann das Patriarchat, und jetzt ist es das Sekretariat.


Schuberts Unvollendete
Ein Vorstandsmitglied eines Großunternehmens hatte Konzertkarten für Schuberts unvollendete Symphonie bekommen. Er war verhindert und gab die Karten seinem Fachmann für Arbeitszeitstudien und Personalplanung. Am nächsten Morgen fragte das Vorstandsmitglied seinen Mitarbeiter, wie ihm das Konzert gefallen habe. Und anstelle einer Pauschalkritik überreichte ihm der Experte für Arbeitszeitstudien und Personalplanung ein Memorandum, in dem es hieß:
1) Für einen beträchtlichen Zeitraum hatten die vier Oboe-Spieler nichts zu tun. Ihr Part sollte deshalb reduziert, ihre Arbeit auf das ganze Orchester verteilt werden. Dadurch würden auf jeden Fall gewisse Arbeitszusammenballungen eliminiert werden.
2) Alle zwölf Geiger spielten die gleichen Noten. Das ist unnötige Doppelarbeit. Die Mitgliederzahl dieser Gruppe sollte drastisch gekürzt werden. Falls wirklich ein großes Klangvolumen erforderlich ist, kann dies durch elektronische Verstärker erzielt werden.
3) Erhebliche Arbeitskraft kostete auch das Spielen von zweiunddreißigstel Noten. Das ist eine unnötige Verfeinerung. Es wird deshalb empfohlen, alle Noten auf- beziehungsweise abzurunden. Würde man diesem Vorschlag folgen, wäre es möglich, Volontäre und andere Hilfskräfte einzusetzen.
4) Unnütz ist es, daß die Hörner genau jene Passagen wiederholen, die bereits von den Saiteninstrumenten gespielt wurden.
Würden alle überflüssigen Passagen gestrichen werden, könnte das Konzert von 25 Minuten auf 4 Minuten verkürzt werden. Hätte Schubert sich an diese Erkenntnis gehalten, wäre er wahrscheinlich im Stande gewesen, seine Symphonie zu vollenden.
Verschiedene Quellenangaben, darunter auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.11.1981 (andere Angabe: 16.12.1981)

Politik

Rasende Wut kann erleben, wer sich einer Katastrophenhysterie entzieht; wer nach Tschernobyl nicht wahrhaben mochte, daß Milch und Pilz, Frucht und Kraut verstrahlt und lebensgefährlich seien; wer ein Ozondebakel mit klarem Kopf und Kreislauf überstand. So ähnlich muß der Haß gewesen sein, der früher einem entgegenschlug, der die Göttlichkeit Christi oder die ewige Verdammnis leugnete.
Johannes Gross

Vorsicht bei Instanzen, deren Namen auf -schutz enden. ... Öffentlich bezahlte oder bezuschußte Vormünder regieren die Münder der anderen — freundich redend, nicht barsch befehlend, eher Angst als Schrecken verbreitend, immer der Erkenntnis folgend, daß die Mündigkeit des Bürgers sich in seinem frag- und gedankenlosen Gehorsam bewährt. ... Wer schützen will, will regulieren; oft notwendig und recht; oft überflüssig, nicht selten niederträchtig.
Johannes Gross
Notizbuch (in der Freitagsbeilage zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Vorletzte Folge, Neunundachtzigstes Stück

One sometimes gets the impression that the mere words 'Socialism' and 'Communism' draw toward them with magnetic force every fruit-juice drinker, nudist, sandal-wearer, sex maniac, Quaker, 'Nature Cure' quack, pacifist and feminist in England.

George Orwell
The Road to Wigan Pier

Die aufgeklärten Köpfe in Deutschland streiten lebhaft miteinander um die Herrschaft im Gebiet der Spekulation; hier leiden sie keinen Widerspruch, überlassen übrigens gern den Mächtigen der Erde alles Reelle im Leben. (Gleichwohl findet das von ihnen verschmähte Reelle seine Abnehmer, welche nachher Verwirrung und Zwang selbst in den Reiz der Einbildungskraft übertragen.)
A.L.G. Baronin von Staël-Holstein
Deutschland und die Sitten der Deutschen


There are those who make it happen, those who let it happen, and those who wonder what happened.

Ronald Reagan

Nothing is as temporary as that which is called permanent.

Jose's Axiom

Nothing is as permanent as that which is called temporary.

Corollary to Jose's Axiom

Demokratische Gesellschaften müssen keine Toleranzvorleistungen erbringen, nur weil die anderen besonders gläubig, autoritär oder auserwählt sind.
Hans-Peter Büttgenbach

There are some people who have what I think of as a vending machine concept of social change. You put in a coin and out comes a piece of candy. If you have a social problem you pass a law and out comes the solution.
John Gardner


The sixties had begun with the great purpose of John Kennedy to make American life, American politics, and American opportunity open to all. But the seventies had ended with an attempt to peg citizens into categories by race, sex, and ethnic heritage. By the end of the seventies, America was, officially, in many jurisdictions a racist society. In trying to eradicate racism, the politics of the sixties and seventies had institutionalized it. Race and sex might now define who was entitled to what promotion and what job opportunity.
Theodore H. White
America in Search of Itself. The Making of the President 1956-1980. New York: Harper & Row 1982, S. 5.

Wissenschaft

Any fool can make things complicated, it requires a genius to make things simple.
E.F. Schumacher


Create a need, then fill it.

Ely's key to Success

Once a category has been created, experts have to be found to make it into a lived experience and justify its continued existence.
Ashis Nandy
Dissenting Knowledges, Open Futures. The Multiple Selves and Strange Destinations of Ashis Nandy edited by Vinay Lal. New Delhi: Oxford University Press 2000, S. 13

Being in a university is the closest to being in the graveyard without being dead.
T.G. Vaidyanathan (war an indischen Universitäten in Hyderabad in Andhra Pradesh, Silchar in Assam und Bangalore in Karnataka)

... nothing has really changed since Adam Smith made the observation some 230 years ago that the primary purpose of universities is to serve as an enclave of privilege for faculty and staff. ... Coming a distant second is the role of education. ... Universities are like black holes, and will suck in every dollar they can lay their hands on.
S.A. Morris
Leserbrief in The Economist vom 22.12.2007

As a matter of fact, much of that busy world [outside academia] still regards a professor as something between a dealer in scientific magic and a crank, and a university as an institution every good American should be honestly proud of and avoid.
H.G. Wells
The Future in America. A Search After Realities. New York/London: Harper and Brothers 1906.


Bedenklich ist weniger, dass 2012 nicht annähernd so viele Werke von Rang und Folgenreichtum vorgelegt werden wie 1962, als dass der Betrieb keine Begriffe und Maßstäbe dafür hat. Er misst in verausgabten Forschungsmitteln, in amtlich bestätigter Exzellenz und in Titelzahlen.
... Dass die subventionierte Harmlosigkeit im Denken als das erscheint, was sie ist – vertane Zeit, Involution, drittmittelfinanzierter Manierismus –, wird wohl erst dann geschehen, wenn das große Sparen auch die ungelesenen Bücher betrifft, die sie hervorbringt. Denn wir haben keinen Verfall zu klagen, sondern nutzlosen Reichtum.
Jürgen Kaube
"Denken zwischen Mülltrennung und Notaufnahme", Frankfurter Allgemeine Zeitung 10.3.2012, S. L15.

It was the most natural thing for the human mind to transfer importance from the actual learning of things, a deep, dark, intricate process, to the passing of examinations, and to believe that a man who had a certificate in his hand had a subject in his head.

H.G. Wells
Experiment in Autobiography. Discoveries and Conclusions of a Very Ordinary Brain (Since 1866). London: V. Gollancz/The Cresset Press 1934.

Bisher zurückgehaltenes Seminar: 'Überleg nicht lange, tu es einfach, es bringt ja eh nichts!'.

Piet Klocke

In Deutschland gibt es eine Prädominanz des Schöngeistigen. Dagegen ist nicht sonderlich verbreitet, daß auch Wissenschaft und Technik wesentliche Bestandteile der Kultur sind. Naturwissenschaftler und Techniker sind in der diffusen Wahrnehmung des deutschen Bildungsbürgers kulturlose Gesellen, deren Handwerk letztlich wirtschaftlichen Zwecken folgt und nicht dem angeblich Wesentlichen dient, nämlich der intellektuellen Selbstverwirklichung.
Bruno Zimmermann (Abteilungsleiter, Deutsche Forschungsgemeinschaft)
Das Magazin (Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen) 3/2003

Du willst bei Fachgenossen gelten?
Das ist verlorne Liebesmüh.
Was dir mißglückt, verzeihn sie selten –
Was dir gelingt, verzeihn sie nie!

Oskar Blumenthal

Ein richtiger Wissenschaftler benutzt eher die Zahnbürste eines anderen als dessen Terminologie.

Die großen Tragödien der Wissenschaft sind die grausigen Morde an schönen Theorien durch häßliche Fakten.

Forschung und Lehre 13 (2006), S. 311

If at first you don't succeed, destroy all evidence that you tried.

Fahnenstock's Rule for Failure

The more trivial your research, the more people will read it and agree.

Hanggi's Law

The more vital your research, the less people will understand it.

Corollary to Hanggi's Law

Most well-trodden paths lead nowhere.

First Rule of Pathology

Repetition does not establish validity.

Souder's Law

Nobody notices the big errors.

Mayne's Law

To steal ideas from one person is plagiarism; to steal from many is research.

Felson's Law

There are no answers, only cross-references.

Weiner's Law of Libraries

A good slogan can stop analysis for fifty years.

Wilkie's Law

Niemand weiß den Wert konstruktiver Kritik mehr zu schätzen als der Kritiker.


The Wikipedia philosophy can be summed up thusly: "Experts are scum". For some reason people who spend 40 years learning everything they can about, say, the Peloponnesian War – and indeed, advancing the body of human knowledge – get all pissy when their contributions are edited away by Randy in Boise who heard somewhere that sword-wielding skeletons were involved. And they get downright irate when asked politely to engage in discourse with Randy until the sword-skeleton theory can be incorporated into the article without passing judgment.
Lore Sjöberg

Oder seht ihr nicht die finsteren Mienen derer, die sich tief in das Studium der Philosophie oder in andere schwierige und ernste Fragen versenkt haben? Diese Leute sind, wie mir scheint, schon Greise, ehe sie überhaupt Jünglinge waren, weil eben Sorgen und eine ununterbrochen angestrengte Geistestätigkeit nach und nach ihre Lebensgeister töten und die Lebenssäfte aussaugen. Meine Narren dagegen sind feist, gesund und wohlgenährt, sozusagen gutgemästete akarnanische Schweinchen.

Erasmus von Rotterdam
Das Lob der Torheit (Encomium moriae), Kapitel 14 (deutsche Übersetzung des lateinischen Originals)

Denn die, die gelehrt und nach dem Geschmack einiger weniger Gelehrten schreiben und die sich willig der Kritik eines Persius und Laelius unterwerfen, halte ich mehr für bemitleidens- als beneidenswert. Sie qüalen sich ja ohne Unterlaß; sie fügen hinzu, ändern, streichen aus, schreiben wieder hin, schmieden und hämmern ihre Gedanken, und nach neun Jahren kommt das Manuskript glücklich in die Presse, und niemals sind sie mit ihrer Arbeit zufrieden. Und was ist ihr Lohn? Ein flüchtiger Ruhm, der Beifall einer winzigen Leserzahl, für den sie ihre Ruhe, ihren Schlaf, jenes süßeste aller Güter, geopfert und zahllose Mühen und Anstrengungen ertragen haben. Dazu kommt, daß sie ihre Gesundheit zugrunde richten, blaß, mager, triefäugig, ja oft blind werden, daß sie stets Armut leiden, Mißgunst erregen, alle Vergnügungen des Lebens entbehren und schließlich ihr Alter und ihren Tod beschleunigen.
Erasmus von Rotterdam
Das Lob der Torheit (Encomium moriae), Kapitel 50 (deutsche Übersetzung des lateinischen Originals)

"Aber als Jean Paul im Jahre 1817 von den Studenten nach Heidelberg eingeladen war, Hegel lehrte damals dort, haben die beiden sich an einem Freitagabend wundervoll zusammen betrunken (Hegel hatte das in der Jugend gelernt, Jean Paul erst im Mannesalter); und Heinrich Voß, Sohn jenes alten Voß, der seinerzeit die Luise geschrieben hatte, jetzt Kollege Hegels in Heidelberg, erzählt, daß um Mitternacht dann Hegel, auf Jean Paul deutend, gesagt habe: der muß Doktor der Philosophie werden; Hegel sei richtig ausgelassen gewesen, schreibt Voß. Am Dienstag habe Hegel dann einen Punschabend gegeben, mit Pudding und Arrak, und man habe Voß gesagt, er solle die Fakultät zusammenrufen; das geschah am Donnerstag. Eines der Mitglieder sei gegen Jean Paul gewesen, der sei kein Christ und trinke zuviel, beides habe Hegel sofort widerlegt; Freitag war die Urkunde fertig, Jean Paul Doktor, und dann, so Voß, hätten sie alle wieder richtig gefeiert." (R. Vollmann, Romanführer Bd. 1, S. 166).
Johannes Gross
Notizbuch (in der Freitagsbeilage zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Vorletzte Folge, Einundachtzigstes Stück

The Community Development people are devoted and intelligent The only trouble is that I often just cannot understand what they are talking about. And, what is even more disconcerting, they cannot understand me.
For example, where I would say, 'How do you do it?' they say 'What is your methodological approach?'
In one note I remarked that 'when tribal girls go to the towns, they sometimes become tarts'. This caused a lot of trouble. I was hauled over the coals at a very high level for using the word 'tart' in an official document. The sentence was then revised for my instruction to show me how one ought to write. 'When females belonging to the Scheduled Tribes become acculturated to the socio-economic conditions of urban society, they become psychologically maladjusted and adopt anti-social practices.' That is what is necessary: that is what people understand.

Verrier Elwin
The Tribal World of Verrier Elwin. An Autobiography. London (Oxford University Press 1964), S. 244.

Indien

It’s been said that an indication of mental health is whether you can simultaneously retain two contradictory ideas without your head exploding. By that measure, India is the most mentally healthy place in the world.
Eric Weiner

The commonplace "Das" is far less memorable than the imaginative names in Meghalaya politics — Hopingstone Lyngdoh, a minister, Frankenstein Momin and Adolf Hitler Marak, both MLAs, to name just three.

India Today, July 20, 1998,  S. 31

Calcutta people are different from other Indians. There is a weird sort of gaiety about them, as though they teeter on the edge of the apocalypse and are determined to squeeze more out of each passing day. Other Indians say the place is already out of control, that Calcutta and civic order are mutually contradictory terms. It represents the future which, should their anarchic, free-wheeling natures ever be let off the leash, awaits them all.

Alexander Frater
Chasing the Monsoon

Only in India can one get stuck in a jam at a non-functioning traffic light amid six Ambassadors in various states of disrepair, five Korean vehicles of assorted sizes, a Maruti almost crushed underfoot by a Tata Sumo, two minibuses facing each other both on the wrong side of the road, a tram madly if impotently ringing its bell, three buses heading in different directions with passengers dangling from the tailboards and from each other, six rickshaws, one autorickshaw with a broken silencer, a homesick cow, a small flock of goats milling about at the zebra crossing and some 300 pedestrians picking their way gingerly through the confusion. Exaggeration? It happened to me on my last visit to Kolkata.

Shashi Tharoor
The Elephant, the Tiger and the Cellphone. Reflections on India in the Twenty-first Century. New Delhi (Penguin Viking 2007), S. 384f.

If there is a re-birth I would like to be born in my next life in Calcutta. I have spent some of my best times in the book shops there.
T.G. Vaidyanathan (Südinder)

In den Köpfen unserer Gebildeten spukt immer noch das Operetten-Indien der Romantik. Die einseitige Betrachtung der aus dem Zusammenhang mit dem konkreten Leben gerissenen religiösen Literatur hat das ganze indische Volk zu einer von dem Rest der Menschheit verschiedenen Gattung träumender Lotosblumen gemacht. ...
Otfried Eberz
"Aktive und passive Religiosität in Indien und China", Der Ararat 2,12.1921, (Sonderheft "Asien"), S. 301-306 (siehe S. 301)

Students who don't know how to wash the dishes, change a lightbulb, fill out an income tax return, or respect the American flag are at the university at our expense studying things like Sanskrit.

Richard M. Nixon
Zitiert nach: Lee Siegel, Love in a Dead Language. The University of Chicago Press 2000, S. 67.

History cannot be written in the context of narrow nationalism. History is not intended to teach patriotism, loyalty, morality or mythology. It is intended only to teach history. If history is to be a rational study, its role in India must break free from hagiography and the malign influence of political interference.

Krishnan Srinivasan
"History, myth and chauvinism", The Telegraph (Calcutta) 29.3.2006, S. 19.

Linguistik

Tasting, tasting ...
Is that too, jeero, too, phor, phipe, eight?
It is, madam.
I am tasting you, sir.
You like my taste?
Hokay.
 

Anyone for a Fal Least Holiday?

A telephonic exchange between a hotel guest and room-service, at a hotel in Asia, which was recorded and published in the Far East Economic Review:
Room Service: Morny. Ruin sorbees.
Guest: Sorry, I thought I dialled room-service.
RS : Rye ... Ruin sorbees ... morny! Djewish to oder sunteen?
G: Uh ... yes ... I'd like some bacon and eggs.
RS: Ow July den?
G: What?
RS: Ow July den? ... Pry, boy, pooch?
G : Oh, the eggs! How do I like them? Sorry, scrambled please.
RS: Ow July dee bayhcem ... crease?
G: Crisp will be fine.
RS: Hokay. An Santos?
G: What?
RS: Santos. July Santos?
G: I don't think so.
RS: No? Judo one toes?
G: I feel really bad about this, but I don't know what "Judo one toes" means.
RS: Toes! toes! ... Why djew Don Juan toes? Ow bow singlish mopping we bother?
G: English muffin! I've got it! You were saying "Toast". Fine. Yes, an English muffin will be fine.
RS: We bother?
G: No, ... just put the bother on the side.
RS: Wad?
G: I mean butter ... just put it on the side.
RS: Copy?
G: Sorry?
RS: Copy ... tea ... mill?
G: Yes. Coffee please, and that's all.
RS: One Minnie. Ass ruin Torino fee, strangle ache, crease baychem, tossy singlish mopping we bother honey sigh, and copy ... rye?
G: Whatever you say.
RS: Tendjewberrymud.
G: You're welcome.


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Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2019
© Rahul Peter Das